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belétage 2017 im Salzburg Congress: Es kommt nicht immer auf die Größe an …

DIE TRENDS UND NEUHEITEN:
Kulturen treffen aufeinander, Kontraste werden zu Harmonien

02 Feb 2017

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 © Reed Exhibitions / A. Kolarik

73 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten fast 2.000 Fachbesuchern aus Österreich und den Nachbarländern ihre neuesten Designs und Kreationen +++ 4 Etagen des Salzburg Congress ausgebucht +++ Zusätzliche Präsentationsflächen im Europasaal +++ Gelungener Branchenabend am ersten Messetag mit „Sunny Night“ im Hotel Crowne Plaza +++

SALZBURG (31. Jänner 2017). – Am vergangenen Sonntag und Montag (Anm.: 29. u. 23.Jänner), eine Woche nach der Maison & Objet in Paris, traf sich die Stoffwelt, wie stets in den Zwischenjahren zur CASA, auf der belétage in Salzburg. Die von Reed Exhibitions organisierte Branchenfachmesse hat sich in den letzten Jahren zu einem hochkarätigen Zentrum für die Stoffverlage im deutschsprachigen Raum entwickelt. Nicht nur der Termin, auch die Location war mit dem Salzburg Congress wieder perfekt gewählt. In den Bereichen Stoffe, Sonnenschutz und Design präsentierte die diesjährige belétage dem stoff- und designorientierten Fachhandel sowie dem verarbeitenden Gewerbe die topaktuellen Neuheiten und Trends der Saison 2017. Zu diesem Festival der schönen Stoffe und faszinierenden Designs waren trotz strahlenden Sonnenscheins exakt 1.886 Fachbesucher in den  Salzburg Congress gekommen, davon 39,4 Prozent aus dem benachbarten Ausland, vor allem aus Deutschland und Italien. 

Prominente Erstaussteller

Dazu hatten sich 73 Aussteller*) aus sieben Ländern eingefunden und vier Etagen des Salzburg Congress komplett belegt, darunter auch Unternehmen, die bisher weder auf der belétage noch auf der CASA anzutreffen waren. Zu ihnen gehörten C&C Milano (I), Création Baumann (CH), Pierre Frey (D), Osborne and Little (UK) und Jim Thompson Europe (D). Gemeinsam mit weiteren neun Ausstellern, unter ihnen Christian Fischbacher, Sanderson, Houles, Kobe, Casamance Texdecor, Sahco Hesslein und Romo, nutzten sie den Europasaal im zweiten Obergeschoß des Salzburg Congress als neue Präsentationsfläche. Und im Papagenosaal des angrenzenden Hotels Sheraton hatte sich noch ein Aussteller aus dem Bereich Polstermöbel mit seinen Kreationen angesiedelt.

Location und Messeinszenierung auf internationalem Topniveau

Den Erfolg der belétage 2017 führt Benedikt Binder-Krieglstein, Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhibitions, auf mehrere Faktoren zurück: „Exemplarisch ist die zentrumsnahe Lage des Salzburg Congress in einer der schönsten Städte der Welt zu nennen, dann die Location selbst, deren Ambiente Großzügigkeit mit Intimität vereint und so die elegante Inszenierung der Messe und das hochwertige Angebot der Aussteller ideal zur Geltung bringt. Und nicht zuletzt punktet die Repräsentativität der Branche im Angebotsbereich, die das Who is who hier versammelt. Die belétage ist in der Tat eine wunderschöne, sehr spezielle Fachmesse, die sich in ihrer Gesamtanmutung auf internationalem Topniveau bewegt. Sie ist damit nicht nur ein Juwel unseres Portfolios, sondern der gesamten heimischen Fachmesseszene.“ 

Erfolgreicher Branchenabend im Crowne Plaza

Bei einem derartigen Branchenevent der Sonderklasse durfte auch die Geselligkeit im angemessenen Rahmen nicht zu kurz kommen. Weshalb Reed Exhibitions dieses Mal den Branchenabend am ersten Messetag im dem Salzburg Congress gegenüberliegenden Hotel Crowne Plaza stattfinden ließ. Eine goldrichtige Wahl, wie die hohe Anzahl von mehr als 400 Gästen - Aussteller und Fachbesucher - bewiesen hat. Es gab kulinarische Köstlichkeiten und Live-Musik mit der Band „Sunny Night“, und zum Ausklang wurde in der Sky Bar im sechsten Stock des Crowne Plaza bis weit nach Mitternacht noch der atemberaubende Blick über Salzburg als Draufgabe geboten. 

Reed Exhibitions auch mit digitalen Tools Spitze

Das bei anderen Fachmessen von Reed Exhibitions eingesetzte Messenetzwerk kam in diesem Jahr auch bei der belétage zum Einsatz. Mit ihren Online-Tools fungiert die Messe 365 Tage im Jahr auch als digitale Drehscheibe und Homebase für Unternehmens- und Produktpräsentationen. Außerdem intensiviert die Online-Plattform Messe-Netzwerk die Kommunikation zwischen Ausstellern und Fachbesuchern und trägt auch dazu bei, die Termine auf der Messe präzise und rationell zu disponieren. Neu war dieses Mal auch, dass alle Fachbesucher Badges mit Scan-Funktion erhielten und die Erfassung und Nachbearbeitung der Kontakte somit wesentlich vereinfacht wird. Mit diesen digitalen Tools nimmt Reed Exhibitions auf dem österreichischen Messemarkt eine echte Vorreiterrolle ein.

Ergebnisse der Besucherbefragung
untermauern Stellenwert der belétage

Bei der diesjährigen Befragung der Fachbesucher erhielt die belétage erneut Bestnoten. Etwas mehr als zwei Drittel (68,9 %) bezeichneten sich als Stammbesucher, 23 Prozent waren erstmals zum Branchenevent im Salzburg Congress gekommen. Mit der Messe insgesamt zeigten sich 93,2 Prozent sehr zufrieden (Schulnoten 1 u. 2; plus 3 = 100 %), fast alle Befragten (97,3 %) wollen die belétage weiterempfehlen, und 90,5 Prozent sagten, vom Messebesuch profitiert zu haben.

Erfreulich hoch war mit 86,5 Prozent die Quote jener, die die Messe direkt zu Bestellungen und Einkäufen vor Ort nutzten. Allein dieser Wert unterstreicht nicht nur die Qualität der belétage als klassische Orderplattform und Arbeitsmesse, sondern belegt eindrucksvoll ihren Status als hochwertiger und unverzichtbarer interregionaler Branchentermin für den stoff- und designorientierten Fachhandel und das verarbeitende Gewerbe.

Die hohe Entscheiderqualität von 90,6 % (ausschlaggebend oder mitantscheidend) resultiert aus der Tatsache, dass drei Viertel (74,3 %) der Befragten selbständige Unternehmer und 5,4 Prozent Geschäftsführer waren, 8,1 Prozent aus dem Einkauf kamen sowie 6,8 Prozent aus Vertrieb und Verkauf.

Das Fachpublikum der belétage 2017 interessierte sich der Befragung (Mehrfachnennungen) zufolge insbesondere für Dekostoffe (62,2 %), Sonnenschutz (58,1 %), Möbelstoffe (56,8 %), Gardinen (51,4 %) und Vorhänge (47,3 %), gefolgt von den Themen Polstermöbel (25,7 %), Leder (21,6 %), Tapeten und Wandbekleidung (17,6 %), Bodenbeläge (16,2 %), Kissen und Sitzauflagen (13,5 %), Spezialwerkzeuge (12,2 %), Markisen (9,5 %) und Tischwäsche (5,4 %).  

Branchenkonjunktur absolut im grünen Bereich

Mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation ihrer Branche zeigten sich vier von fünf befragten Besuchern (81%) sehr zufrieden (Noten 1 u. 2; plus 3 = 98,6 %). Mit Blick auf die absehbare Zukunft, also die nächsten zwölf Monate, rechnen 64,9 Prozent mit einer deutlichen Verbesserung der Entwicklung. Bedenkt man, dass die Zukunftserwartungen von einem relativ hohen aktuellen Zufriedenheitsniveau erfolgen, lässt sich nuanciert zwar eine gewisse Zurückhaltung, aber insgesamt doch eine positive Einschätzung konstatieren.

Auch Aussteller sehr angetan

„Wir sind begeistert!“ So bringt es Georg Hanisch, Geschäftsführung  LEHA Vorhangschienen Werner Hanisch KG, auf den Punkt und führt weiter aus:  „Wir hatten am Sonntag um 13 Uhr bereits so viele Besucher bei uns am Stand wie vor zwei Jahren an beiden Tagen. Wir sind sehr positiv überrascht.“

Auch Heinz und Erich Fleischmann, Geschäftsführer von Englisch Dekor, waren mit der Frequenz sehr zufrieden: „Die Atmosphäre war wie immer sehr schön. Die Erweiterung durch die Firmen im Europasaal sehen wir sehr positiv, auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Alles in allem wieder eine professionell  und super organisierte Messe mit sehr persönlicher Note in der Betreuung.“

Klaus Scharf, Geschäftsführer Romo, der mit seinem Unternehmen im erstmals bespielten Europasaal präsent war, fasst seine Eindrücke so zusammen: „Wir sind mit dem Gesamtergebnis wirklich zufrieden. Die Konzentration der internationalen Verlage im Europasaal haben wir als angenehm und gut empfunden, und  die Kunden haben die Wohlfühl-Atmosphäre goutiert. Hier hat man sozusagen die ‚Bel Etage‘ innerhalb der belétage geschaffen.“

Für Harald Cervenka, Repräsentant Österreich Indes Fuggerhaus, gibt es ein Plus für Organisation und Ambiente: „Toll organisiert, schönes Flair, steht Frankfurt um nichts nach – vor allem, was das familiäre Ambiente und die Hochwertigkeit betrifft. Die geografische Lage von Salzburg ist sehr gut, um international agieren zu können. Auch die Präsenz der hochwertigen Stoffverlage freut uns. Wir sind mit Sicherheit das nächste Mal wieder dabei.“

„Ich war von der Organisation sehr begeistert“, meint auch Kurt Schimmerl, Geschäftsführer Mathias Schwöller Karniesenfabrik, und ergänzt: „Am Sonntag hat vielleicht das schöne Wetter einige Kunden abgehalten, auf die Messe zu gehen. Festgestellt haben wir, dass die Besuchern aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern am stärksten vertreten waren. Wir konnten unseren Kunden in einer angenehmen Umgebung unsere Produkte präsentieren und finden, dass die ganze Stimmung sehr freundlich und angenehm war. Für uns war die Messe ein erfolgreicher Event.“

„Wir waren mit den Aufträgen und Gesprächen auf der diesjährigen belétage zufrieden, planen sowohl auf der CASA 2018 als auch auf der belétage 2019 auszustellen. Die Erweiterung der Flächen durch den Europasaal hat zu einer entspannten Atmosphäre beigetragen. Die Reaktionen der Kunden waren sowohl in Bezug auf die Erweiterung als auch auf die Qualität der Aussteller sehr positiv“, kommentiert Thomas Schmölz, Sales Director KOBE Interior Design, den Messeverlauf für sein Unternehmen.

Sehr positiv fällt auch das Resümee von Ralf Meyer, Leiter Vertrieb von erfal, aus: „Die Teilnahme an den Messeveranstaltungen in Salzburg ist für erfal sehr bedeutsam. In den zurückliegenden Jahren ist es unter anderem auf dieser Basis kontinuierlich gelungen, viele Fachhändler aus allen Bundesländern Österreichs, aber auch des süddeutschen Raums von der Produktvielfalt und dem Leistungsspektrum unseres Unternehmens zu überzeugen. Nach Abschluss des zweitägigen Branchentreffs zieht erfal eine sehr positive Bilanz. Die Veranstaltung bot erneut eine optimale Plattform für vielseitige und konstruktive Gespräche mit unseren bestehenden Geschäftspartnern. Zudem ist es gelungen, auch neue Kundenkontakte zu knüpfen. In Fokus des Interesses der Fachbesucher standen dabei neben dem neuen Sortiment an Vorhangstangen auch die neue Kollektion an Holzjalousien sowie die Erweiterungen im Bereich Plisseesysteme.  Aus der Sicht unseres Unternehmens trug zu diesem erfolgreichen Verlauf insbesondere der auf die Belange und Wünsche der Fachbesucher zugeschnittene Gesamtcharakter der Messeveranstaltung sowie die vorbildliche organisatorische Leitung seitens des Messeveranstalters bei.  Hierfür möchten wir uns herzlich bedanken.“

2018 CASA parallel mit Timba+

Im nächsten Jahr steht turnusgemäß die CASA - Internationale Fachmesse für kreatives Wohnen, Einrichten und Lifestyle auf dem Programm. Sie wird vom 24. bis 27. Jänner 2018 im Messezentrum Salzburg stattfinden und zwar zeitgleich mit der neuen Timba+, der ebenfalls von Reed Exhibitions organisierten Fachmesse für Holz, Handwerk und Handel. Diese Dualität garantiert ein unschlagbares Rundum-Angebot für die verwandten Branchen und somit den maximalen Nutzen für die Fachbesucher. Die nächste belétage wird folglich in zwei Jahren, also 2019, im Salzburg Congress in Szene gehen.

DIE TRENDS UND NEUHEITEN:

Kulturen treffen aufeinander, Kontraste werden zu Harmonien

Es tut sich was! Experimentierfreudig wie schon lange nicht mehr, so kamen die Trends im Großen wie im Detail auf der jüngsten „belétage“ rüber. Das Leben zu Hause, im Hotel und noblen Chalet und, ja auch dies, auf der Luxusjacht wird gestaltet mit textilen Fabrikaten und Design à la belétage. Zu hoch gegriffen? Nein. Denn Stil ist überall gefragt.

Herausforderung: Mix & Match

Muster- und Farbmix sind im Prinzip nichts Neues. Doch jetzt wird gemischt und in Einklang gebracht, was einst noch unvereinbar schien – und: es entstehen faszinierende neue Harmonien.

Zunächst fällt, gerade in Zeiten wie diesen, ein stilistischer Inspirationsmix aus aller Welt auf, Grenzen verschwimmen, Regionales wird international. Böhmische Webkaros und Streifen werden mit alpinen und südenglischen Blumendessins verbunden, Japonaise-Stil trifft auf maurische Inspirationen, Sprenkel-Loden auf bestickte Satins und Samtkissen mit Pommel- oder Quastenborten, Palazzo-Glanz auf Schottenkaros oder Kelim und deftig geprägtes Leder, wie es auch im Vintage-Look zu Altholz & Co passt. Britisches Fischgrät kommuniziert mit großflächigen Aquarellblumen und kühl getönte Atlantik-Wasserwellen stehen Einzelmotiven mit arrangierten Bouquetvasen gegenüber. Stickereien und Applikationen werden platziert oder allover angebracht.

Gegensätze – so viele wie nur möglich

Dazwischen zeigen sich exotische Vögel, Dschungeldickicht und Fantasy-Löwen. Im Gegensatz dazu behaupten sich linearer Purismus, strikte Grafics oder kleine Jugendstilmuster, markante Art Deco-Motive, große Kreise oder Scheiben, Pinselstriche und –tupfen, Querstreifen und zarte Minimuster.

Auch die Oberflächen zeigen sich in spannenden Kontrasten: Glatt und Knitteroptik geben sich ein Stelldichein, Transparenz und Opak spielen einander Licht und Schatten zu. Samt und Glanz, dreidimensionaler Flausch und gekörnte Unregelmäßigkeit.

Zart dunstige Farben und frische Opulenz

Und über der breit gefächerten Farbpalette breitet sich ein sanft abtönender  Schleier, ähnlich dem Dunst eines Sommermorgens. Naturtöne von weißem Sand und beige Töne erdiger Schattierungen, oft Ton-in-Ton, alternativ die gesamte Grau-Palette von hellem Kiesel bis zu dunklem Granit und Schwarz, zu dem Silber, Kupfer und Messing, Titan und Gold gestellt werden. Viel zartes Jadegrün und Rosé-Töne, intensiver wird es mit dunklem Flieder, fruchtigen und maritimen Aquarellfarben, häufig mit Dotterblumengelb.

Von der Tradition kommend

Textile Kultur für Küche und Tisch lässt ihre hiesigen Wurzeln erkennen, gibt sich jedoch in modernen Streifen und Karos, verbindet Plus-Minus-Jacquards in kochfesten Zwirnqualitäten, aufgemacht in frischen, aber „überdunsteten“ Farben. Österreichischer und marokkanischer Ethnostil vereinen sich rund um Fischgrat und blumige Einzelmotive. Reinleinen-Buntgewebe wird mit französischem Effektgarn aufgewertet und mit Mohair überwebt. Derlei hochedle Qualitäten eignen sich, bei aller Natürlichkeit, für Deko- und Möbelstoffe.

Auch vertrauter Loden erhält durch seine Webkonstruktion ohne Chemie seine Strapazierfähigkeit und macht ihn wertig für Möbelbezüge. Bei Wollstoffen wird mit der Vielfalt von Strukturen gespielt. Schwere Stoffe finden auch als Vorhänge ihren Einsatz. Melés, Bouclés und klassische Wollkaros haben den Vortritt. Witzig: Klassische Karos in vorlauten Farben.

Der Blick zurück zeigt nach vorne

Trends greifen auf Bewährtes zurück und entwickeln sich weiter. Wurden einst im Jugendstil japanische Stilelemente interpretiert, so wird auch heute wieder auf Anregungen „à la Japonaise“ verwiesen, teils wie sie Koloman Moser schon brachte, wie quicklebendige Kois, teils von Samurais abgeguckte Symbole oder in entspannten, „stillen“ Streudessins. Auch „Rochenleder“ lässt sich in Stoff anfertigen und Webmuster wirken als wären sie gestickt. So ersteht Neues aus alten Archiven, stets unter Bedacht auf edle Naturqualitäten. Reine Wolle überzeugt durch ihre wohligen und gebrauchsfreundlichen Eigenschaften, in feinen und rustikaleren Ausführungen. Selbst schwer entflammbare Textilien muten haptisch an wie Naturstoffe. Die Farbpalette ist umfassend, sonniges Gelb und Orange sowie kühles Türkis einschließend, akzentuiert durch Metalliceffekte und Chenilloptik. Posamenten wirken durch ihre Naturfasern, Leinen bringt dezenten Glanz zu Wolle und Baumwolle. Ein neuer Trend in Übersee: Üppige Posamenten für Outdoor.

Streifzüge quer durch die Kontinente

Macht man sich auf „Streifzüge“ durch die Stoffwelten, fallen sportive, maritime, atlantische Streifen auf, streng oder wellig, gekrinkelt oder glänzend, transparent und changierend. Grobes Leinengewebe wird zu mehr als der Hälfte mit Papierdruck zum absoluten Hype. Der Look: lebendig, vintage-like, und sobald gewaschen new shabby. Plissee mit Metallfasern erscheint wie Gold-, Kupfer- oder Silberregen, metallischer Schaumdruck hebt sich plastisch von Champagnerfarbenem Leinen ab.

In alter Webkunst entstehen neue Jacquards ohne Rapport mit Tiefe- und Kontrasteffekten, etwa auch bei großen Wabenmustern.

Lustwandelnd die Trends absorbieren

Beim Eintauchen in die Welt edler Stoffe und origineller Neuschöpfungen trifft man auf tropische Zonen, von Bangkok inspiriert, in Seiden verwebt, aufwändig bestickt in impulsiven Farben. Birds of Paradise sind fernöstlicher Fantasie entstiegen oder alten Enzyklopädien entnommen, raffinierte Farbverläufe bilden ein Bindeglied zwischen grafischen und pflanzlichen Dessins, thailändischen Mustern und keltischen Motiven – ja, so sagt ein Aussteller: „Alles verträgt sich, setzt aber Kulturverständnis voraus.“ Und etliche dieser Top-Stoffe gibt es auch für Outdoor.

Kein Schock, wenn man jetzt die Bettwäsche mit Skifahrer- und Aquariumsmotiven sieht! Ach was, auch Papageien und Äffchen vergnügen sich zwischen prunkvollen Florals, auf weißem oder schwarzem Grund, aufgepeppt durch Paillettenglanz.

Der andere Bettwäschetrend: Uni, gedämpfte Nicht-Farben, mit ganz schmalem Stehsaum, der durch eine feine Kordel oder echtem Keder in greller Farbe abgesetzt ist.

Wandgestaltung mit Glitzer und Weitblick

Tapeten werden zu Gestaltern: Einzelwände mit auffälligen Motiven, applizierte Metall- und Strasskügelchen für Musterungen oder Schriftzüge, ganze Landschaften in zusammensetzbaren Panneaux, etwa weitläufige Strandszenerien, nach ausgetüfteltem Kombi-System ... viel Glitzer, viele zweifarbige Kontraste, Gold auf Schwarz oder Kupfer auf Anthrazit.

Vor Sonne schützen, mit Lichteffekten spielen

Wenn der nächste Sommer so sommerlich wird wie der Jänner winterlich war, werden wir nach Sonnenschutz lechzen. Den Hauptteil nehmen Plissee-Systeme ein, meist uni, zunehmend wieder klein gemustert oder in dezenten großflächigen Harmonien. Zu den semitransparenten Jalousien gesellt sich nun ein besonderer Eyecatcher: Vertikaljalousien aus gepresstem Heu.

Technische Entwicklungen erlauben die Bedienung über Smartphone. Neu: Batterieantrieb erleichtert den nachträglichen Einbau solcher Systeme. Praktisch: Sie sind über Akkus stets aufgeladen und einsatzbereit. (+++)

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